Und warum bin ich Christ?
Einfach nur, weil ich an Gott glaube. Aus der Bibel sehe ich, was das heißt: glauben.
Ich erkenne an, dass Gott der Allmächtige ist. Er hat alles, auch mich geschaffen.
Er ist heilig. Und ich? Ein schwacher, begrenzter Mensch.
Ich habe von mir aus keine Chance, eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben, was aber er will.
Er ist gerecht.
Er lädt mich ein, sein Kind zu werden.

HIER Paar Zeilen aus einem sehr wertvollen Buch:
Bernhard Meuser: Christsein für Einsteiger
WAS HAT MAN DENN DAVON, wenn man richtig Christ wird?
Mir fällt dazu eine ganze Menge ein:
»ER NIMMT NICHTS UND ER GIBT ALLES«
Sie kommen in eine tiefe innere Freude.
Sie starten anders in den Tag und gehen anders aus ihm heraus.
Sie können ohne Bitterkeit zurückblicken.
Sie werden gebraucht. Sie fühlen sich geborgen.
Sie haben eine klare Sicht auf die Dinge und bekommen inneren Halt.
Sie können sich mit Ihrer Vergangenheit versöhnen. Sie werden dankbar.
Sie können ohne Angst in die Zukunft blicken.
Es kommt Festlichkeit in Ihr Leben.
Sie finden Ruhe in Ihrer Seele.
Sie haben etwas, woran Sie arbeiten und wofür Sie kämpfen können.
Sie werden immun gegen Verzweiflung. (...)
Sie können gelassener verlieren. Sie können loslassen.
Sie haben eine Vorstellung, wie es mit dem Sterben sein wird.
Sie finden den Mut zu einer wahnsinnigen Erwartung an das Leben.
So könnte ich lange weitermachen.
Ich habe tatsächlich von Jahr zu Jahr eine größere Freude daran, Christ zu sein.
Und nur einen wirklichen Traum: darin voranzukommen.
Irgendwie fühle ich mich noch immer als Anfänger...

Und davon, lieber Besucher, will ich in meinem Leben imer wieder erzählen.
Die heutige Welt braucht Worte und Taten, die ihre Quelle im persönlich erlebten christlichen Glauben finden.
Ich fühle mich dazu verpflichtet, besonders durch das in 2004 empfangene Sakrament der Weihe.